in charge of rock `n` roll
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Nutopia, Ein Staat für den Frieden – A piece of John Lennon, 2. Teil

John Lennon in Verden a. d. Aller


Eine Reise in die Vergangenheit

 

Liebe Musikgemeinde! Weiter geht es heute mit dem 2.Teil meiner Reise, die im Zusammenhang mit John Lennon am 01.08.12 nach Verden/Aller ging. Ausgerüstet wie immer mit meiner Digitalkamera, einem Stadtplan und ein wenig Wegeproviant freute ich mich auf den vor mir liegenden Tag und dem Besuch des bisher einzigen John Lennon Denkmal in Deutschland, welches in Verden an der Aller steht. Machte euch also bereit für eine weitere Reise in Sachen John Lennon, die mindestens genau so interessant wird wie der erster Teil jener in New York!

 

Was dass nun alles mit dem Ex-Sänger der Beatles zu tun hat? Nun, der begnadete Musiker war ja bekanntlich auch als Schauspieler tätig. Und einige Szenen aus dem Film „Wie ich den Krieg gewann“ wurden vor langer Zeit eben hier gedreht, in Verden. Im Jahre 2008, und jetzt lege ich noch mal die Zeitschiene an, also im Jahr meines New York Besuches am dortigen Gedenkstein, wurde hier an der Aller, an der Stelle des Filmdrehs, ebenfalls ein Gedenkstein für John Lennon errichtet. Und dieses Exponat war nun mein Ziel! Der Sänger verbrachte 1966 ein paar Tage in Verden, um sich hier mit den Dreharbeiten zu erwähntem Antikriegsfilm zu beschäftigen. Meinen Recherchen zu Folge datiert man wohl hier den 14. September des Lennonbesuches, es könnten aber auch mehrere Tage gewesen sein und am 14. wurden eben jene Szenen abgedreht, genau weiß ich es nicht. Wie dem auch sei, mein Ziel war nun die Straße Mühlentor an welcher die erwähnten Dreharbeiten hauptsächlich stattfanden.

 

Um 07.36 Uhr startete ich, erneut begleitet von meiner lieben Frau, am unschönen Bahnhof Opladen ins Tal der Wupper, zum dortigen Hauptbahnhof, wo wir um 08.16 Uhr den ICE 855 nach Hannover erreichten.

 

Nach dem Umsteigen und weiteren 67 Bahnkilometern waren wir dann um 11.28 Uhr nach einer entspannten Fahrt am Ziel (wie ist John Lennon damals eigentlich nach Verden gekommen?) Nach kurzem Fußweg gelangten wir vom Bahnhof schnell in die Altstadt. So liebe Verdener, und nun löse ich mein Versprechen ein, und möchte gerne ein paar lobende Worte über eure schöne Stadt verlieren. Verden ist eine wirklich nette, beschauliche Stadt mit rund 27.000 Einwohnern in der Mittelweserregion. Ich entdeckte viel urige Fachwerkhäuser, schöne Dachgiebel, eine einladende Fußgängerzone, und ein Rathaus mit zugehörigem Turm, welches Tradition und Schönheit ausstrahlte.

 

In der Süderstadt steht stolz der Dom zu Verden, eine gotische Hallenkirche aus dem 13. und 15. Jahrhundert, welchen wir später auch besuchten. Die ganze Stadt steht im Zeichen des Pferdes, was man vielerorts hier hautnah erleben kann. Die verträumte Aller fließt ruhig in ihrem Bett und gibt der Stadt einen würdigen Rahmen. Sie war nun unser erstes Ziel, denn an ihr entlang wollten wir zum Denkmal gehen. Eine idyllische Landschaftskulisse empfing uns rechts- und links des Flusses.

 

Den naturverbundenen Spaziergänger lädt es hier zum Verweilen ein. Fragend nach dem genauen Weg sagte uns ein netter Bürger der Stadt anschließend augenzwinkernd, dass wir nicht über das Denkmal stolpern sollten. Wohl ein Hinweis auf die Größe dessen?! Wir werden sehen. Nach wenigen Gehminuten, vorbei an kleinen schmucken Häusern, immer entlang dem Flusse, ist das Ziel endlich erreicht!

 

Von einen kleinen Holzzaun umgeben und darüber ragender Vegetation entdeckten wir endlich die drei Stelen, welche im Jahr 2008 zu Ehren Johns hier errichtet wurden.

 

Den naturverbundenen Spaziergänger lädt es hier zum Verweilen ein. Fragend nach dem genauen Weg sagte uns ein netter Bürger der Stadt anschließend augenzwinkernd, dass wir nicht über das Denkmal stolpern sollten. Wohl ein Hinweis auf die Größe dessen?! Wir werden sehen. Nach wenigen Gehminuten, vorbei an kleinen schmucken Häusern, immer entlang dem Flusse, ist das Ziel endlich erreicht!

 

Von einen kleinen Holzzaun umgeben und darüber ragender Vegetation entdeckten wir endlich die drei Stelen, welche im Jahr 2008 zu Ehren Johns hier errichtet wurden.

 

Kleine, witterungsbedingte Spuren zeugen von mittlerweile 4 Jahren stolzer Standhaftigkeit an diesem Ort. Hier war also der Ort, bzw. die Häuserzeilen unmittelbar am Denkmal, wo Lennon 1966 einige Sequenzen für den Film „Wie ich den Krieg gewann“ drehte. Ironischerweise wurde John Lennon in der Nacht des 9. Oktober 1940 während eines deutschen Luftangriffs geboren.... Ich machte einige Bilder von dem Exponat und ließ die Szenerie einen Moment auf mich wirken. Das Gefühl war zwar nicht so authentisch wie damals in New York, die Stätte trotzdem historisch. Die Stadt Verden gab dem ganzen einen würdigen Rahmen.

 

Nach dem Besuch des ehrwürdigen Domes, in welchen der Organist gerade zu proben schien, der Einkehr in einer Pizzeria mit dem Genuss der „Pizza Verden“ (Schinken und frischen Champions) bummelten wir noch durch die ansprechende Fußgängerzone,

 

bevor wir dem Monument gegen 15 Uhr einen zweiten Besuch abstatteten. Auch im ersten Schatten einiger Zweige des umstehenden Gehölzes, strahlte das Denkmal einen entschlossenen Überlieferungswillen für kommende Generationen aus.

 

 

Erinnert euch an dass Schaffen John Lennons! Insgesamt, und das möchte ich hier mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck bringen, finde ich das Denkmal sehr gelungen, sowohl optisch als auch vom Ausmaß. Worum es hier geht ist die Reminiszenz des Ganzen, die Erinnerung an einen großartigen Künstler.

 

Nach ein paar weiteren Fotos schlenderten wir zurück zum Dom und ruhten uns auf einer Bank in seiner Peripherie etwas aus.

 

Der Organist der Kirche war weiterhin erfüllt am üben, die Klänge erreichten uns auch hier auf unserer schattigen Bank. Kurz musste ich an Elias Alder aus dem Film „Schlafes Bruder“ denken, der allerdings noch besessener auf sein Tasteninstrument einwirkte.

 

Zurück am Bahnhof der Stadt startete unser Beförderungsmittel pünktlich um 16.29 Uhr von der sauberen und freundlichen Station `gen Heimat.

 

In Hannover war dann die Zeit gekommen um sich einer Dose Premium Pils einer ortsansässigen Brauerei zu widmen, und das erlebte noch mal Revue passieren zu lassen. Ein schöner Tag mit dem Andenken an einen großen Künstler endete in den frühen Abendstunden zurück im heimischen Rheinland. Das Abenteuer John Lennon fand sein vorläufiges Ende, Fortsetzung aber nicht ausgeschlossen.

 

Ich möchte diesen langen und emotionalen Bericht nun mit einem Satz beenden den Lennon, und dass ist das tragische, am Tage seiner Ermordung sagte.

 

 

„Ich denke, meine Arbeit wird vollendet sein, wenn ich tot bin und ich hoffe,

bis dahin vergeht noch viel Zeit“  (J.L. am 08. Dezember 1980)

 

(Quelle: John Lennon – Zwei Jungfrauen oder wahnsinnig in Dänemark)

 

 

 

 

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal, rock in piece, euer Frank

Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.

Ludwig van Beethoven

Es wird keine Beatles Reunion geben, solange John Lennon weiter tot bleibt.

George Harrison

Das M in MTV stand nie für Musik, es stand schon immer für Money.

Neil Young

Wir mögen alles, was eine heftige Reaktion gegen die Norm darstellt.

Jim Morrison

Ich möchte zeigen, dass Gospel, Country, Blue, Jazz und Rock ein und dasselbe sind.

Etta James

I like beautiful melodies

telling me terrible things.

Tom Waits

Als dann feststand, dass Donald Trump gewonnen hatte, haben wir (Gov`t Mule) umgehend einen ausgedehnten Blues gespielt, um das ganze so aus unseren Systemen herauszukriegen.

Warren Haynes

Eine gute Sache an Musik ist, dass wenn sie dich trifft, du keinen Schmerz spürst.

Bob Marley

Man wird Bob Dylans Lieder auch dann noch hören, wenn wir alle längst tot sind.

Bruce Springsteen

The blues had a baby and they call it Rock`n` Roll.

Muddy Waters

Mick ist Rock, ich bin Roll.

Keith Richards

Ich weiss nicht wer ich bin. Aber das Leben ist zum Lernen da.

Joni Mitchell

Ich habe geträumt, dieses Land hätte mal wieder eine gescheite Regierung! Aber es war nur ein Traum! "Well done, Germany!"

Elton John

Jesus wurde gekreuzigt, weil er bemerkt wurde. Deswegen verschwinde ich häufig von der Bildfläche.

Bob Dylan

Wenn du dich an die 60er erinnern kannst,

warst du nicht dabei. 

Paul Kanter (Jefferson Airplane)

Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

Gustav Mahler

Wir können uns nicht aussuchen wie wir sterben - oder wann. Aber wir können entscheiden, wie wir jetzt leben.

Joan Baez

Es genügt nicht, sich eine neue Regierung über den Kopf zu stülpen wie einen neuen Hut, und dann darauf zu hoffen, dass sich in der Rübe, die darunter steckt, etwas tut.

Frank Zappa

Life is what happens when you have made other plans.

John Lennon

Auf der Bühne habe ich Sex mit 25.000 Menschen. Anschließend gehe ich nach Hause. Alleine.

Janis Joplin

Musik ist eine eigene Lebensform.

Jimi Hendrix

Before Elvis there was nothing.

John Lennon

Clarence hat die E Street nicht verlassen, als er gestorben ist. Er wird sie verlassen, wenn wir sterben.

Bruce Springsteen

Der Blues und eine gute Predigt haben viel gemeinsam.

Muddy Waters

Janis starb an einer Überdosis Janis.

Eric Burdon

Blues ist harte Arbeit.

Gary Moore

Music takes us to a spiritual place.

Layla Zoe

Rock `n` roll ist Weltmusik.

Wolfgang Niedecken

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