in charge of rock `n` roll
                       in charge of rock `n` roll

                     Asteroid - Asteroid III

VÖ: 11.11.2016                                PHOTOS BY: Fuzzorama Records

Wer Stoner-Rock mag, kommt an der schwedischen Band Asteroid wohl kaum vorbei. Bereits seit über 10 Jahre beliefern uns die Skandinavier mit jamlastigem Psychedelic/Hard-Rock, in welchem bisweilen Fragmente des Heavy-Rock mit Bruchstücke des Space-Rock kollidieren, und so ein packendes psychedelisches Gebräu ergeben. Gerade live spürt man die Energie der Band und den unbändigen Willen kompromisslosen Heavy-Bluesrock zu zelebrieren. Diese Dynamik haben sie neuerlich auch wieder in der Rille verewigt. Das neue Album ist betitelt mit  „Asteroid III“, und erscheint am 11.11.2016 auf Fuzzorama records. Ich hatte bereits Gelegenheit in die Scheibe hinein zu hören und hab euch meine ersten Eindrücke hier vermittelt.

 

Es muss im Sommer 2010 gewesen sein, als ich zum ersten Mal Notiz von den Stonern aus Schweden nahm, nachdem mich zwei ehemalige Freunde auf die nordische Combo Aufmerksam machten. Sie zehrten mich dann auch gleich zu einem Live Gig der Band, womit es dann um mich geschehen war. Ausufernde, psychedelische Klangteppiche, gepaart mit Heavy-Blues und Stoner-Rock bescherten dem kleinen Auditorium in Siegen einen Ausflug in spacige Sphären. Ich habe in meinem Fotoarchiv gar noch einige Bilder von dem damaligen Konzert gefunden.

 PHOTOS BY: rockfrank

Am Boden der Tatsachen bereicherte ich gleich mein Musikarchiv mit den Scheiben der Skandinavier, die mich fortan begleiteten. Nun steht der neue Longplayer in den Startlöchern und erfreut heimische Plattendreher ab dem 11.11.2016. Wir wollen vorab schon mal reinhören und berauschen uns an sieben neuen Stücken. Wobei das Wort berauschen durchaus wörtlich zu nehmen ist, denn ein Ausflug in psychedelische Gefilde kann gänzlich eine Attacke auf die geistige Wahrnehmung sein und eine gewisse, angenehme Bewusstseinserweiterung darstellen. Mit „Asteroid II“ vervollständig die Band aus Örebro/Sweden augenscheinlich die Trilogie „Asteroid“ und „Asteroid II“. Es ist aber keinesfalls die insgesamt dritte Platte der Schweden, wie man vielleicht annehmen könnte. Sie veröffentlichen bereits diverse Kollektionen wie „Demo 2004“, „EP 2005“, oder die Split Scheibe „Asteroid & Blowback“. Legt man das Augenmerk allerdings nur auf reine, in     sich geschlossene Alben, so kann man  „Asteroid II“ selbstredend als ihren dritten Longplayer sehen.

 

Die Protagonisten Robin Hirse (guitar), Johannes Nilsson (bass) und Jimi Kohlscheen (drums) eröffnen „Asteroid III mit dem 06:13-minütigen „Pale moon“, ein fast rein instrumentales Saitenmanifest das zum Ausruck bringt, dass man die Härte vergangener Alben zunächst etwas abgelegt hat und sich auf ausgedehnte, psychedelische Weisen konzentriert. Ein lupenreiner opener der dich bereits in dieser frühen Phase des Albums ekstatisch werden lassen kann! Im Folgenden „Last days“ greift man wieder auf typische Stoner Elemente und attackiert den geneigten Zuhörer in groovende, harten Rythmusfiguren an. So kennen wir die Jungs um den Planetoid. Auch „Til dawn“ geht in diese Richtung und lässt dich gehörig durch deine gute Stube rocken!! „Wolf & snake“ bezeichnen nicht nur zwei Tiere der Wildnis, sondern im Falle von Robin Hirse und co., knallharten, wilden Stoner-Rock mit exquisiter Gitarrenarbeit. Hier fahren die drei Schweden das volle Programm auf, bilden eine unüberwindbare wall of stone. Das ganze entspannt sich dann wieder zu chilligen Klangfarben in „Silver Gold“. Unmittelbar tauchst du ab in psychedelische Gefilde, lässt dich treiben, vergisst Zeit und Raum. Auch wenn der Spuk nach 3:11 Minuten schon wieder vorbei ist, er hat dich in der Hand! Die abschließenden Nummern „Them calling“ und „Mr. Strange“ festigen erneut den Status der Band und präsentieren uns unbeirrten, feinsten Stoner-Rock mit Härtegradfaktor!

 

Mit „Asteroid II“ gelingt Asteroid die Fortführung ihrer erfolgreichen Veröffentlichungen und beweist dem Genre dass sie zu Recht weit oben stehen. Mit Feuereifer und Enthusiasmus eifert man weiter um die Stoner Krone. Doch wenn man ehrlich ist findet man diese längst in ihren Platten. 

 PHOTOS BY: Fuzzorama Records

rockfrank

Musik heilt.

Sarah Smith

Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.

Ludwig van Beethoven

Es wird keine Beatles Reunion geben, solange John Lennon weiter tot bleibt.

George Harrison

Das M in MTV stand nie für Musik, es stand schon immer für Money.

Neil Young

Wir mögen alles, was eine heftige Reaktion gegen die Norm darstellt.

Jim Morrison

Ich möchte zeigen, dass Gospel, Country, Blue, Jazz und Rock ein und dasselbe sind.

Etta James

I like beautiful melodies

telling me terrible things.

Tom Waits

Als dann feststand, dass Donald Trump gewonnen hatte, haben wir (Gov`t Mule) umgehend einen ausgedehnten Blues gespielt, um das ganze so aus unseren Systemen herauszukriegen.

Warren Haynes

Eine gute Sache an Musik ist, dass wenn sie dich trifft, du keinen Schmerz spürst.

Bob Marley

Man wird Bob Dylans Lieder auch dann noch hören, wenn wir alle längst tot sind.

Bruce Springsteen

The blues had a baby and they call it Rock`n` Roll.

Muddy Waters

Mick ist Rock, ich bin Roll.

Keith Richards

Ich weiss nicht wer ich bin. Aber das Leben ist zum Lernen da.

Joni Mitchell

Ich habe geträumt, dieses Land hätte mal wieder eine gescheite Regierung! Aber es war nur ein Traum! "Well done, Germany!"

Elton John

Jesus wurde gekreuzigt, weil er bemerkt wurde. Deswegen verschwinde ich häufig von der Bildfläche.

Bob Dylan

Wenn du dich an die 60er erinnern kannst,

warst du nicht dabei. 

Paul Kanter (Jefferson Airplane)

Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

Gustav Mahler

Wir können uns nicht aussuchen wie wir sterben - oder wann. Aber wir können entscheiden, wie wir jetzt leben.

Joan Baez

Es genügt nicht, sich eine neue Regierung über den Kopf zu stülpen wie einen neuen Hut, und dann darauf zu hoffen, dass sich in der Rübe, die darunter steckt, etwas tut.

Frank Zappa

Life is what happens when you have made other plans.

John Lennon

Auf der Bühne habe ich Sex mit 25.000 Menschen. Anschließend gehe ich nach Hause. Alleine.

Janis Joplin

Musik ist eine eigene Lebensform.

Jimi Hendrix

Before Elvis there was nothing.

John Lennon

Clarence hat die E Street nicht verlassen, als er gestorben ist. Er wird sie verlassen, wenn wir sterben.

Bruce Springsteen

Der Blues und eine gute Predigt haben viel gemeinsam.

Muddy Waters

Janis starb an einer Überdosis Janis.

Eric Burdon

Blues ist harte Arbeit.

Gary Moore

Music takes us to a spiritual place.

Layla Zoe

Rock `n` roll ist Weltmusik.

Wolfgang Niedecken

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Frank Klitzing