in charge of rock `n` roll
                       in charge of rock `n` roll

           Heavy Feather - Debris & Rubble

VÖ: 05.04.2019                                                 PHOTO BY: Heavy Feather

Label: The Sign Records

 

Kurzvorstellung

Das unsere skandinavischen Nachbarn, insbesondere die Schweden, in Sachen Retro-Rock schon seit Jahren die Nase vorne haben, ist sicher keine Neuigkeit. Bands wie Siena Root, Kamchatka oder Pristine vermitteln schon lange authentischen, teils schweren Heavy-Blues und klassischen Roots-Rock. Dass hier die Gefahr besteht, dass die Sache irgendwann mal langweilig wird, ist ein Gedanke, der bei den ständigen Neuveröffentlichungen und Gruppierungen gar nicht erst aufkommt. Jüngst hat genau das eine neue Band unter Beweis gestellt, die sich eben jenem Genre widmet, und die mit ihrem ersten Release im wahrsten Sinne des Wortes, alle Ketten gesprengt haben. Dabei ist Frontfrau Lisa Lystam keine Unbekannte. Neben ihrem Mitwirken in der Lisa Lystam Family Band“ (seit 2013), hörte man die blonde Schönheit auch schon Gesangsparts bei ihren Stockholmer Landsleuten von „Siena Root“ beisteuern, die mit ihrem schweren Psychedelic/Hard-Rock schon seit 1997 die Rock `n` roll Gemeinde erfreut. 2019 dann lies sich die junge Schwedin auf ein 3. Bandprojekt ein, und dass jagt seit letztem Jahr stetig nach oben, quer durch den musikalischen Orbit; Die Heavy Feather. Ihr Erstlingswerk „Debris & Rubble“ ist eine wahre Wundertüte, randvoll gefüllt mit Retro-Rock vom Feinsten, ganz so, als seinen die jungen Schweden geradewegs aus den 1970`er Jahren per Zeitmaschine bei uns gelandet sind. Neben Bluesrock/Southern-Soul und schwedischen Heavy-Elementargewalten vernimmt man hier gar Space-Rock Anleihen aber auch ganz viel Feingefühl. Neben Frontfrau Lisa Lystam gehören des Weiteren Matte Gustavsson (guitar), Ola Göransson (drums), und Morgan Korsmoe (bass), zur Band.

 

Verwöhnt von authentischer, handgemachter Musik, verlangt mein JVC gierig nach dem aktuellem Silberling und schon der instrumentale, titelgebende Opener hat es in sich, bzw. bildet die Einleitung zu der lupenreinen Blues-Rock Nummer "Where did we go". Welch eine Energie bereits in dieser frühen Phase des Albums freigesetzt wird, ist immens. Das folgende "Waited for me" zieht dann noch eine Spur an, und spätestens bei "Higher" fängt die alte Diskussion mit meinem angejahrten, aber stes auf der Höhe spielenden XL-Z 452 an, warum es denn anno 1989 Sachen wie "Like a prayer" oder "Eternal flame" spielen musste und es solch geile Bands wie die Heavy Feather oder Sienna Root noch nicht gab. Wie immer zucke ich hilflos mit den Schultern, entschuldige mich bei meinem treuen, langjährigen japanischen Weggefährten und leite ihn per Tastendruck weiter zu "Long ride", welches dir den psychoakustischen Kick gibt! Aber auch/und gerade in den ruhigen Nummern wie "Tell me your tale" entfaltet sich das ganze Potential der 4 Schweden. Befreit vom Akustikschmutz gängiger Radiostationen hibt es bei Lisy Lystam noch Emotionen und Authentizität pur! Und in "Please don`t leave" bekommen wir es am Schluss gar mit spacigen Klängn zu tun, wobei der Bass von Morgan Korsmone ein fundamentales Rückrat bildet.

                                                             PHOTO BY: Gerwin  J.

 

Ergo; Die musikalische Ausgestaltung des Albums ist vielfältig. Manchmal einfühlsam, oft herrlich schonungslos rau, und dann ist da immer wieder Lisas Stimme, die dir den Rest gibt. Heavy Feather sind der neue Stern am Seventies-Retro-Rock Himmel und werden uns zukünftig hoffentlich noch mit weiteren Alben und energiegeladenen Live-Shows begeistern!

                                                                                         PHOTO BY: Gerwin  J.

 

 

 

rockfrank

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